Hornbach Innsbruck
Der kürzlich in Innsbruck eröffnete Baumarkt ist die 154. Filiale in neun europäischen Ländern. Foto: Hornbach
24.05.2016 Baumärkte

Hornbach will weiter in Online-Geschäft investieren

Hornbach hat heute in Frankfurt am Main die Bilanz für das Geschäftsjahr 2015/2016 vorgelegt. Demnach erzielte der Konzern ein Umsatzwachstum von 5,1 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Das Konzernbetriebsergebnis (Ebit) gab im Vergleich zum Vorjahr um knapp 17 Prozent auf 138 Millionen Euro (Vorjahr: 165,1 Millionen Euro) nach. Grund für den Ergebnisrückgang seien ein schwaches drittes Quartal 2015/2016 sowie nicht-operative Sondereffekte im vierten Quartal gewesen.

Konzernchef Albrecht Hornbach: „Trotz der schwierigen Geschäftsentwicklung 2015/2016 ist der operative Wachstumskern unserer Gruppe intakt. Unser stationäres Handelsgeschäft ist profitabel und leistungsfähig. So haben wir unsere Flächenproduktivität im abgelaufenen Geschäftsjahr das vierte Jahr in Folge auf den bisherigen Rekordwert von mehr als 2000 Euro je Quadratmeter Verkaufsfläche im Konzern erhöht. Auf dieser Basis investieren wir weiter engagiert in den Ausbau unserer Digitalstrategie und stellen die Weichen für künftiges Wachstum. Von diesem Kurs lassen wir uns auch nicht wegen eines schlechten Quartals oder nicht planbarer Jahresabschlusseffekte abbringen.“ Seit 2010 habe das Unternehmen insgesamt einen dreistelligen Millionenbetrag in den Ausbau des digitalen Geschäftsmodells investiert, fast 50 Millionen Euro allein im vergangenen Geschäftsjahr.

Baustoff Union auf Erfolgskurs

Der Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG, der nach der jüngsten Eröffnung in Innsbruck aktuell 154 Filialen in neun europäischen Ländern betreibt, steigerte den Umsatz im Geschäftsjahr 2015/2016 insgesamt um 5,3 Prozent auf 3,53 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,36 Milliarden). Flächen- und währungsbereinigt legten die Umsätze um 2,6 Prozent zu. Das Ebit des Teilkonzerns gab im gleichen Betrachtungszeitraum um 17,8 Prozent auf 90,2 Millionen Euro nach. Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union (HBU) steigerte im Geschäftsjahr 2015/2016 den Umsatz um 2,4 Prozent auf 218 Millionen Euro. Das Ebit sank auf 2,3 Millionen Euro (Vorjahr: 6,5 Millionen Euro). Grund dafür waren nicht-operative Wertberichtigungen in Höhe von minus 3,7 Millionen Euro. Bereinigt um diesen Sondereffekt habe die HBU mit 6,0 Millionen Euro das bisher zweitbeste Betriebsergebnis der Unternehmensgeschichte erwirtschaftet.

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