Karl-Erivan Haub
Karl-Erivan Haub. Foto: Redaktion/sb
08.07.2016 Baumärkte

Obi übernimmt Joint-Venture-Partner in Italien und Russland

Mehr Handlungsspielraum für Obi in Italien und Russland: Wie Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub gestern auf der Jahrespressekonferenz berichtete, hat die Baumarkt-Tochter des Handelsunternehmens seine Joint-Venture-Partner in den beiden Ländern übernommen. Details dazu nannte er nicht.

Im vergangenen Jahr hat Obi nach Angaben von Tengelmann einen Nettoumsatz von 5,57 Milliarden Euro erwirtschaftet (minus 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). „Es hätte ein noch erfolgreicheres Jahr für Obi werden können“, sagte Haub, „wenn die Umsätze in Russland – verursacht durch Rubelverfall und Rezession – nicht so stark belastet worden wären.“ In Deutschland hingegen habe Obi – trotz des immer stärker werdenden Verdrängungswettbewerbs – seine führende Position behaupten und im Vergleich zur Branchenentwicklung überproportional an Umsatz zulegen können. Mit Blick auf die Übernahme der ehemaligen Baumax-Filialen in Österreich sagte der Tengelmann-Chef: „Wir hatten die seltene Möglichkeit, in einem Land, in dem wir schon lange aktiv sind, zum Marktführer aufsteigen zu können.“

Obwohl „noch einige Märkte in der Pipeline“ seien, sieht Haub die Expansion von Obi zukünftig verstärkt im Ausland. „In Deutschland gibt es nicht mehr viele weiße Flecken“, sagte er. Man werde sich mehr mit der Modernisierung bestehender Märkte und der Verlagerung von Filialen beschäftigen sowie in das Online-Geschäft investieren.

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