Roto BAU 2015
Roto-Stand auf der BAU 2015. Im kommenden Jahr verzichtet das Unternehmen auf die Präsenz in München. Foto: Redaktion/sb
21.07.2016 Industrie

Roto kehrt der BAU den Rücken

Roto Dach, Bad Mergentheim, verzichtet im kommenden Jahr auf einen Messeauftritt bei der BAU in München. Wie das Unternehmen mitteilt, werde stattdessen in ein eigenes Programm für mehr Kundennähe investiert. „Die bisherigen Messekontakte waren gut und wertvoll. Auch hat unsere Entscheidung nichts mit der Qualität der BAU an sich zu tun“, sagt Vorstand Christoph Hugenberg. „Tatsache ist, wir können nicht gleichzeitig in München und vor Ort bei unseren Kunden in Deutschland und Österreich sein.“ Folgerichtig investiere man „in neue Wege für mehr Kundennähe“ statt in die Messepräsenz.

Anfang 2017 soll eine „flächendeckende Handwerksoffensive“ in Deutschland und Österreich starten, für die derzeit in Bad Mergentheim die Kräfte gebündelt werden. „Einzelheiten wollen wir noch nicht verraten, aber klar ist: Wir wollen und werden die Qualität unserer Kontakte zu allen Kunden flächendeckend ausbauen. Und das lässt sich im Rahmen einer großen Messe wie der BAU eben nur bedingt erreichen“, meint Stephan Hettwer, zuständiger Direktor Kunden und Märkte. Ziel sei es, Roto-Dachfenster im direkten anwendungsnahen Kontakt für die breite Masse der Verarbeiter erlebbar zu machen. Man wolle die Montagefreundlichkeit, Qualität und Energieeffizienz der Fenster „schon im ersten Kontakt erlebbar machen“ und die bestehenden und zukünftigen Kunden verstärkt dort abholen, wo sie sind – vor Ort.

Die Division Roto Fenster- und Türtechnologie ist von der Entscheidung nicht betroffen und wird 2017 ihre Produkte auf der BAU zeigen.