Westag & Getalit
Um 5,7 Prozent auf 118,8 Millionen Euro (Vorjahr 112,4 Millionen Euro) hat die Westag & Getalit AG, Rheda-Wiedenbrück, ihre Umsatzerlöse im ersten Halbjahr steigern können. Foto: Westag & Getalit
26.07.2016 Industrie

Westag & Getalit legt im ersten Halbjahr zu

Um 5,7 Prozent auf 118,8 Millionen Euro (Vorjahr 112,4 Millionen Euro) hat Westag & Getalit, Rheda-Wiedenbrück, die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2016 steigern können. Der Ausweis der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträge erfolgt zum 30. Juni erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Im Exportgeschäft verzeichnete das Unternehmen einen überproportionalen Anstieg der Umsatzerlöse um 8,6 Prozent auf 25,3 Millionen Euro (Vorjahr 23,3 Millionen Euro). Damit erhöhte sich die Exportquote von 20,7 Prozent auf 21,3 Prozent. Die Sparte Türen/Zargen steigerte ihre Umsatzerlöse um 9,9 Prozent auf 64,4 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert von 58,6 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse der Sparte Oberflächen/Elemente lagen mit 50,5 Millionen Euro um 0,6 Prozent über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums (50,2 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich binnen Jahresfrist um 7,3 Prozent auf 5,4 Millionen Euro. Dies führte auch zu einer Verbesserung des Periodenüberschusses von 
3,6 Millionen Euro auf 3,8 Millionen Euro.

Für das Geschäftsjahr 2016 sind nach aktuellem Stand Investitionen in Höhe von rund 10 Millionen Euro vorgesehen. Aufgrund der aktuellen Auslastung bildet die weitere Kapazitätsausweitung in der Sparte Türen/Zargen den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit. Diese umfasst insbesondere die Fertigstellung einer neuen Zargenlinie, die im dritten Quartal 2016 in Betrieb gehen wird. Zudem sind in der Sparte Oberflächen/Elemente Investitionen vorgesehen, die hauptsächlich die Optimierung der betrieblichen Abläufe und der vorhandenen technischen Anlagen betreffen. Derzeit beschäftigte das Unternehmen insgesamt 1.304 Mitarbeiter.

Der Vorstand geht unverändert davon aus, dass die Gesellschaft weiter von der guten Entwicklung des Bauhauptgewerbes in Deutschland profitieren wird. Gleiches gilt für die relevanten Exportmärkte. Das Unternehmen geht davon aus, dass die bisher im Geschäftsjahr realisierte Umsatzentwicklung sich bis zum Jahresende fortsetzen wird.