05.08.2016 Industrie

Umsatz der BASF im zweiten Quartal niedriger als im Vorjahr

Dr. Kurt Bock
Vorstandsvorsitzender Dr. Kurt Bock. Foto: BASF

Die BASF-Gruppe hat ihre Zahlen für das zweite Quartal 2016 bekannt gegeben: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist auch im zweiten Quartal der Umsatz der Gruppe gesunken, um 24 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüssen nahm im zweiten Quartal gegenüber dem starken Vorjahresquartal um 336 Millionen Euro auf 1,7 Milliarden Euro ab. Das Ebit nahm, verglichen mit dem Vorjahresquartal, um 321 Millionen Euro auf 1,7 Milliarden Euro ab. Der Umsatz im Segment Functional Materials & Solutions (zu dem unter anderem der Bereich Construction Chemicals gehört) verringerte sich um vier Prozent verglichen mit dem zweiten Quartal 2015 und lag bei 4,7 Milliarden Euro. Hauptgrund hierfür seien die rückläufigen Verkaufspreise, gewesen, vor allem infolge der gesunkenen Edelmetallnotierungen. Negative Währungseffekte hätten den Umsatz in allen Bereichen gemindert. Der Absatz stieg vor allem in der Automobil- und Bauindustrie. Das Ebit vor Sondereinflüssen im Segment stieg um 77 Millionen Euro auf 535 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr verringerte sich der Umsatz um vier Prozent auf 9,1 Milliarden Euro. Das Ebit vor Sondereinflüssen nahm im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 um 102 Millionen Euro zu und lag bei 991 Millionen Euro.